Mittwoch, 1. Oktober 2008

Entscheidungen

Wir bauen ein Häuschen. Das mal vorab.

Eigentlich hab mich mir das ganz einfach vorgestellt. Vor allem weil wir ja bauen lassen und nicht gross selber Hand anlegen. Aber das Schlimme an der ganzen Sache sind die vielen Entscheidungen wo man treffen muss.

Momentan sind wir am „Projekt Küche“. Eigentlich hätte ich die Küche schon gefunden und eigentlich hätte ich sie schon gekauft. Aber – und jetzt wird es kompliziert – mein Liebster gibt sich mit Sicherheit nicht mit dem Angebot eines Küchenherstellers zufrieden.

D.h. also, wir werden wohl in der nächsten Zeit so ziemlich alle Küchenhersteller und Möbelhäuser im Umkreis von, ach sagen wir mal 100 km kennen lernen, Preise anfragen, Fragen stellen und schlussendlich zum nächsten weiterfahren....

Ich tue mich ja eh schon schwer mit Entscheidungen treffen. Umso löblicher war es eigentlich, dass ich mich auf Anhieb für etwas begeistern konnte und dann auch zugeschlagen hätte. Es wäre zu schön gewesen....

Zudem kommt dann immer noch meine super soziale Ader zum Vorschein und ich bekomme schon fast Mitleid mit Herrn Küchenbauer XY. Weil die doch alle immer so nett sind und zudem sicher noch Frau und Kinder daheim haben. Und das Leben ist doch heute so teuer und Kind XY würde so gern in Reitunterricht gehen... So fängt man mich. Ich weiss, ganz schön doof aber so ist es nun mal.

Jedenfalls, dieses Projekt wurde jetzt vertagt und wird wahrscheinlich noch zu einigen Diskussionen im noch nicht mal bestehenden Hause führen.

Och und dann wären da ja noch so einige Projekte die auf uns warten. Wie zum Beispiel: Badezimmerausstattung, Bodenbeläge, Wandfarbe (bitte nicht orange!) und von den Möbeln mag ich noch gar nicht reden....

Das kann ja heiter werden!

Es grüsst,
A.

Montag, 14. Juli 2008

Der Umzug

So, momentan befinde ich mich gerade im Umzug-Stress... Obwohl, ich glaube, es wäre löblich, wenn ich etwas mehr im Stress wäre. Ich lasse mich so etwas von gar nicht stressen und dabei sollte ich beim besten Willen langsam etwas mehr voran kommen. Aber ich lass mich wieder einmal so schrecklich gerne ablenken....

Ach was für tolle Sachen ich wieder entdeckt habe beim ausräumen der Schubladen.... da kann ich mich dann gut und gerne wieder einmal ein Stündchen in Erinnerungen vertiefen und dabei den eigentlichen Sinn des öffnen der Schublade vergessen.

Momentan beschäftige ich mich gerade mit dem aussortieren meines Kleiderschrankes. Ich wollte ja eigentlich ganz radikal vorgehen, d.h. Shirt in die Hand nehmen, überlegen wann ich es das letzte Mal getragen habe, kontrollieren ob es überhaupt noch passt (grösstes Problem!) und dann entweder in den Sack für die Kleidersammlung oder eben halt in eine Kiste für den Transport. Also, in der Theorie klingt das ganz einfach... nur eben, ich hab ja sogar zu einigen Kleidungsstücken eine persönliche Beziehung und vor allem bei so einigen die Hoffnung, dass ich da vielleicht wieder einmal rein passen werde....

Das Schlimme ist, ich hab mit den Schuhen aussortieren noch gar nicht angefangen. Ich war vorhin grad im Keller (Keller des Schreckens... ;-)) und hab da noch ganze zwei Taschen mit Schuhen gefunden. Eigentlich wollte ich die Taschen gar nicht öffnen und sie direkt zur Schuhsammlung bringen.... aber das hab ich natürlich nicht übers Herz gebracht und so stehen nun neben all dem anderen was schon längst auf den Umzug wartet, auch noch zwei Taschen voll mit Schuheeeen!! Und ich bin mir sicher, ich werde darin noch das eine oder andere Paar finden, wo mir super gut gefällt und so statt entlastend in die Schuhsammlung kommt, belastend in Kiste Nr. zweitausendundsiebenunddreissig (Zahl ist frei erfunden - fühlt sich aber jedenfalls so an....).

Hilfe von Aussenstehenden lehne ich übrigens bis anhin mit Händen und Füssen ab. Klar, die dürfen dann schon helfen, wenns ums Kisten tragen und ums Wohnung putzen geht aber bis dahin ist dies mein ganz eigenes Ding – ich will ja nicht, dass versehendlich jemand was weg wirft, was ich doch noch so dringend behalten wollte... Kenn doch meine Leute, die wissen ja gar nicht wie mir so seelenlose Gegenstände ans Herz wachsen können.

So, ich sollte wieder weitermachen mit Kisten füllen. Werde jetzt wohl in ein Meer von Schuhen und Kleidern eintauchen.... Jawohl, das wird wieder ein schöner und gemütlicher Abend..... ;-)

Es grüsst,
A.

Freitag, 23. Mai 2008

Fragebogen

Ich mag Fragebogen. Ich werde also gerne befragt. Gebe gerne Auskunft – zur Not auch ungefragt. Gestern musste ich wieder einmal einen Fragebogen beantworten, einer wo man ganz viele Zeilen zum schreiben zur Verfügung hatte und ich hab sie ALLE genutzt. Natürlich in erster Linie, weil es um eine Arbeit ging, mit der ich mich sehr verbunden fühle und darum gerne meinen Senf dazu gab. Darum hab ich mich sehr gefreut, dass es einen Fragebogen gab und ich hab ihn auch umgehen ausgefüllt, obwohl der Abgabetermin in der fernen Zukunft liegt.

Ich mag es sogar manchmal, wenn ich nicht gerade super im Stress bin, wenn man mich telefonisch um die Beantwortung von ein paar Fragen bittet. Vorallem, wenn irgendein Institut für "weiss nicht was und blabla" anruft. Und mir ganz gescheite Fragen gestellt werden und ich um so gescheiter antworten kann. Als wäre ich so ein kleines Denkerköpfchen.

Neulich wurde ich über die Polizei in der Schweiz befragt. Mensch, hab ich mich ins Zeug gelegt. Hab alles stehen und liegen gelassen und mir nach jeder Frage jeweils eine Denkerpause gegönnt, um dann eine äusserst gehaltvolle Antwort zu geben. Ich glaube, die Frau am anderen Ende der Leitung war nicht gelangweilt, sondern einfach sprachlos und voller Bewunderung meiner Person gegenüber.

Als dann sogar ein länger Bericht in der Zeitung über genau diese Befragung und vorallem der daraus entstanden Erkenntnissen abgedruckt war, war ich mächtig stolz. Hab ich natürlich niemandem gesagt, verbreite es aber jetzt schnell übers www.

Also, bei Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Es grüsst,
A.

Sonntag, 4. Mai 2008

Jammern für Fortgeschrittene

Das Venus / Mars-Ding kennen wir ja alle und so einiges ist sicherlich nur Klischee aber genauso viel stimmt einfach auch. Das sag, resp. schreib ich nicht einfach so in den Raum, nein, ich nenne mich mal, während einer 7-jährigen und tatsächlich noch gut intakten Beziehung, fast schon eine, die weiss wovon sie redet.

Mein Liebster ist ein richtiger Mann. Nö, damit meine ich nicht, dass er unbedingt jede Frauenfantasie erfüllt so à la Brad Pitt, sondern eher, dass er so einiges bestätigt, was man in all den ach so klugen Frauenzeitschriften und Büchern liest.

Nach natürlich jahrelangen Recherchen kann ich dies mit so einigen Beispielen verdeutlichen. Gerne mal ein Beispiel zum Stickwort „jammern“. Dazu muss ich nicht mal aus dem Nähkästen plaudern, sondern kann aktuelle Fakten sprechen lassen.

Ich bin schon seit anfangs Jahr fast andauernd erkälten, mal nicht, mal wieder und dann wieder umgekehrt. Aber hey, das ist nun mal so und wenn’s halt mal einiges schlechter ist, ziehe ich mich ein wenig zurück, trinke Tee, schlafe viel und greife bei Bedarf auch zu chemischen Besserfühlern. Aber eben, es gehört halt dazu.

Bei meinem Liebsten ist das natürlich ganz anders, er leidet so sehr, dass man sich, wenn man ihn nicht kennen würde, sicherlich wirklich um ihn sorgen könnte. Er leidet so sehr, dass er dann sogar ungewollt in einer Art Babysprache anfängt zu sprechen und vor allem zu jammern. Jeder Satz wird mit einem leisen „ach“ oder „oh“ beendet und diese Aufstöhner wiederum auch noch von einem tiefen Dackelblick begleitet.

Das wiederum macht für mich natürlich die Sache einfacher, ich muss ihn nur auch dementsprechend behandeln und pflegen und hegen. Ein paar zuckersüsse Worte, die wohl bemerkt ehrlich gemeint sind, mit ein paar Streicheleinheiten für die Seele und einigen „wird-schonwieder-Sätzen“ sieht er wenigstens meistens ein, dass er diese Erkältung überleben wird und das es angeblich schon andere Menschen auch schon so schlimm erwischt hat und JA die haben es ebenfalls überstanden. Kopf hoch!

Meist geht er dann früh ins Bett, was meiner Meinung nach, sowohl für ihn, wie auch für mich das Beste ist.

Und dann am nächsten Morgen, ich frag natürlich früh morgens am Telefon nach wie es ihm denn heute so geht. Und dann muss ich immer wieder einsehen, dass es tatsächlich Wunder gibt, zumindest bei der Heilung des Körpers. Es geht ihm nämlich plötzlich wieder tiptop. So gut, dass er manchmal gar nicht mehr weiss, warum ich so fürsorglich nachfrage....

Ich mag ihm das natürlich gönnen, wer ja auch bitterböse, wenn ich das nicht täte, frag mich einfach dann immer wieder, wo um alles in der Welt liegt die Schmerzgrenze bei den Jungs? Kann die wirklich so verdammt weit unten liegen?

Um jetzt nochmals ganz und gar in der Klischeebox zu stochern, da hat sich der liebe Gott also echt was dabei gedacht (oder aus eigenen Erfahrungen gehandelt?), als er uns Frauen all die wirklich harten Arbeiten wie Kinder kriegen und Co. übergab. Oder stimmt der Spruch „Als Gott den Mann schuf, übte SIE nur“ etwa doch? Aber das würde jetzt zu tiefgründig werden, darum werde ich mich da jetzt nicht weiter dazu äussern und jedem seine eigene Meinung überlassen.

Das nur eine Kleinigkeit von meinem Liebsten, den ich nicht als „Mann über allen“ behaupten möchte, ihn aber wiederum schon sehr repräsentativ finde.

Genauso könnte ich von den Phänomenen verzählen, warum er (Männer?) kein Gemüse mag, er (Männer?) immer die Joghurts vor dem TV stehen lässt, so dass man am nächsten Morgen zuerst den am Becher klebenden Löffel wegmeisseln muss oder er immer einkaufen geht und wenn ich mal mit ihm shoppen gehen will, er plötzlich gar keine Lust hat...

Ach ja, ein fast unerschöpfliches Thema über das wir Schwestern uns doch ach so gerne unterhalten. Gegenargumente werden gerne zur Kenntnis genommen aber vehement bestritten – dies wiederum ein „Mädchending“, auch dies übrigens ein unerschöpfliches Thema und eines wo ich mich selber auch gerne als Vorzeigeobjekt präsentiere!

So, ich geniesse jetzt noch den Resten vom Abend, immer noch feste verschnupft aber dafür hab ich meine Ruhe, mein Liebster, der Arme, ist schon ins Bett gegangen....

Ach Süsser, wenn du das liest – Kopf hoch! ;-)

Es grüsst,
A.

Dienstag, 8. April 2008

mögen oder nicht mögen - das ist hier die Frage

Warum gibt es Menschen die man einfach nicht mag? Und ich rede hier nicht von Menschen die man einfach mal so doof findet, d.h. die man ansieht und sich denkt „was bist Du denn für n’Idiot?“...

Nein, eher die die man eigentlich mögen sollte, da im Grunde genommen auch gar nichts dagegen spricht, da die Voraussetzungen zum nett und ok finden gegeben sind.

Also, ich probiere es an einer fiktiven Person, nennen wir sie mal „Frau gehmirausdemwegodermussichdirerstbeinemachen“, kurz „Frau X“. Wir alle wissen, dass es natürlich diese Person gibt, ich sie aber hier nicht nennen möchte, eben aus dem guten Grund, dass ich sie ja eigentlich gar nicht doof finden darf, da ich sie nett finden müsste/sollte.

Frau X ist immer nett zu mir, sie vergisst nie mich z.B. zu ihren unzähligen Festen und Partys einzuladen (schon das nervt). Sie bringt kleine Geschenke mit à la „das hab ich gerade im Laden gesehen, musste dabei an Dich denken und MUSSTE es Dir einfach mitbringen“ (was hat zum Teufel hat eine fxxx Diddle-Maus mit mir zu tun, bitte sehr?). Frau X ist steht’s gut gekleidet, eigentlich ganz mein Geschmack, sie riecht appetitlich (sehr wichtig) und hat keinen Dreck unter den Nägeln. Frau X kann zudem noch backen und bringt ab und an auch etwas mit....

ABER - um alles in der Welt - ich mag sie NICHT! Sie nervt mich wie sie spricht, wie sie die einzelnen Wörter betont und sich liebend gerne immer wieder mit dem selben Thema beschäftigt (der Mann ihres Lebens.... blabla...), das Thema ist so fad und verbraucht, wie einer dieser schrecklichen Kaugummis, die nach max. 2 Minuten nicht mehr süss nach Erdbeere schmecken, sondern säuerlich und den Mundgeruch nicht überdecken, sondern fördern.

Oh, ich kann ihr nicht zu sehen wie sie isst. Sie hat sich diese schauspielerische essen angeeignet. D.h. man könnte meinen sie sitze auf der Bühne im Theater und führt ein neuzeitliches „ich und meine Gedanken“-Stück auf. Dieses immer nur ein Mikrostück in den Mund nehmen und dann ganz langsam mit wasserdicht geschlossenem Mund genüsslich und wie gesagt laaaangsam kauen. Vielleicht spricht in diesem Fall auch der Neid aus mir.... da ich tendenziell immer zu viel in den Mund schiebe (böse Zungen sagen auch, ich nehme mir den Mund immer zu voll) und so gar keine andere Wahl mehr habe, als mit offenem Mund zu kauen...

Am allermeisten stört mich aber ihr mangelndes Selbstbewusstsein. Meiner Meinung nach gibt es kaum etwas schlimmeres. Ich habe sicher auch ab und an Selbstzweifel und bei mir läuft wirklich sehr vieles nicht wie es eigentlich sollte. Aber sie übertreibt es, sie ist mit sich und ihrer Welt überhaupt fast gar nie zufrieden. Mal ist es ihre Figur, ihre Haare, dann mal ihr Job und wenn möglich auch noch das uninteressante TV-Programm, dass natürlich nur ihr zugemutet wird. Und das jammern wäre ja das kleinste Problem, wenn sie es nur nicht immer darauf hinaus laufen lassen würde, mich zu einem „aber sicher nicht meine Liebe, Du bist nicht fett-schlecht frisiert-ungebildet-etc.“ zwingen würde. Am liebsten würde ich ja mal mit einem „ja ja, ein Mobelchen biste ja schon ein wenig, mein Dummerchen....“ antworten – aber eben, ich sollte sie ja nett finden.

Also, was soll ich machen? (übrigens, bin ich ein Unmensch?) Ihr sagen, dass sie mir auf den Senkel geht und sie doch bitte jemand anderes belästigen soll oder sie einfach versuchen nett zu finden und die Vorzüge zu erkennen? Was ich als doch grösseren Auftrag ansehe....

Meine momentane Methode ist, ihr möglichst oft aus dem Weg zu gehen – in der dezimierten Form hab ich mich langsam daran gewönnt sie auszuhalten und ja man könnte sagen, sie sogar zu mögen. Zumindest wünsch ich ihr nie was schlechtes – immerhin.

Und wenn es mir doch wieder einmal zu viel wird, schreibe ich es in meinem Blog nieder – für irgendetwas gibt’s den ja!

Es grüsst,
A.

Donnerstag, 3. April 2008

Die Diät-Frage

So, Frühlingsanfang war schon, auf Sommerzeit habe ich jede nur erdenkliche Uhr umgestellt und genau jetzt fängt die Zeit an, in der ich mir die alljährliche Frage stelle: Soll ich auf die Welle des Diätenwahns aufsteigen, mich mitreisen lassen, um am Ende zu erkennen, dass es sich wegen max. drei Kilos weniger, eigentlich nicht gelohnt hat...

Ich esse einfach so schrecklich gerne! Ja, ja, ich weiss schon, wir alle essen gerne und auch die Mädels bei Germany’s next Topmodel essen gerne – schon klar. Aber ICH rede nicht von „ich hätte gern ein Salätchen mit Italian Dressing und Putenstreifen und dazu bitte ein Stilles Wasser aber bitte Zimmertemperatur“. Und dann bei der Nachspeise heisst „ach nö, heute (!) mag ich grad nichts...“

Ich rede über richtig gerne essen! Also, wenn ich die Karte im Restaurant vor mir habe, dann denke ich nicht über Kalorien, resp. heute, Weight Watchers sei dank, über Punkte nach. Übrigens was ich toll finde bei Weight Watchers, je dicker man ist, je mehr „Punkte“ darf man am Tag verzerren – wenn das mal nicht ne Motivation ist...

Bei mir stellt sich sowieso weniger die Frage ob ich eine Diät machen sollen, sondern umso mehr, was für eine Kur ich in Angriff nehmen könnte. Zu einfach möchte ich es mir doch auch nicht machen, nur eine Brigitte kaufen und da die „Wunderdiät – 15 kg in 3 Tagen“ oder so schnell durchziehen, um danach für ca. zwei Wochen Komplimente zu kriegen, genau so lange geht es nämlich, bis man wieder beim ursprünglichen Kampfgewicht angelangt ist.

Ernährungsumstellung ist ein bekanntes Stichwort. Aber damit tue ich mich schon schwer – so richtig alles umstellen möchte ich ja eigentlich schon nicht... Oh ich stell mir grad vor wie der Herr Dr. „super Nanny der Dicken“ von „besser essen“ von PRO7 bei mir vorbei kommt und meinen Kühlschrank „untersucht“. Wie Tausende und Abertausende kopfschüttelnd vor ihren TV sitzen mit natürlich einem Apfel in der Hand und sagen „die muss sich ja auch nicht wundern“....

Und dann zeigt mir der Herr Dr. mit einer raffinierten Fotomontage wie ich in zwanzig Jahren aussehen werde, was es nicht alles gibt heute, wenn ich so weiter mache. Ich werde natürlich in Tränen ausbrechen, nicht weil ich dann noch etwas fülliger bin, sondern weil ich dann alt bin. Der nette Herr, übrigens noch ein Leckerchen, wird mich dann in den Arm nehmen und mir garantieren, dass es nicht so enden (?) muss, wenn ich JETZT einen Schritt in eine andere Zukunft mache. Immer noch über den Anblick meines alten Ichs geschockt, werde ich natürlich Besserung geloben und ihm für das öffnen meiner Augen danken.

Ich schweife ab... und eigentlich sollte ich mich auch gar nicht beklagen, ist doch alles zum Glück noch im Normbereich, auch wenn sich mein BMI Wert tatsächlich erhöht hat, liege ich noch im „Vollweib“-Bereich und meiner Meinung nach ist dieser doch sehr erstrebenswert.

Je länger ich darüber nachdenke muss ich sagen, ich werde auf eine Diät verzichten Und so äusserst effektiv einem Jojo-Effekt vorbeugen! Wenn das mal nicht ein Grund mit Händen und Füssen ist. Gut so, dann hätte ich die diesjährige Diät-Frage somit geklärt! Und zur Belohnung gibt’s jetzt ein Stück Schokolade.... oh da gibt’s eine neue von Milka..... lecker!

Also, ich werd so bleiben wie ich bin und ich darf.... und jetzt schau ich noch ein wenig Germany’s next Topmodel im TV...

Es grüsst,
A.

Samstag, 15. März 2008

Kellerabteil des Streckens

Gestern wollte ich das Altpapier aus dem Keller holen um es für die Sammlung an die Strasse zu stellen. Schnell musste es gehen, da ich schon auf dem Sprung für in den Ausgang war, doch die Schockstarre die mich getroffen hat, als ich meinen Keller gesehen habe führt zu so einigen Verzögerungen...

Mein Freund ist eigentlich der „Kellerverantwortliche“, d.h. er räumt die Sachen die ich dafür für geeignet empfinde auf meinen Befehl hin in den Keller. Und wie mir nun gestern aufgefallen ist ohne Rücksicht auf jegliche Ordnung.

Mein Keller hat eine geschätzte Grösse von (Achtung! Ich bin eine Frau und schätze die Grösse von Räumen auch als solche...) ca. 2 auf 2 Meter. Die momentan noch frei Fläche beträgt vielleicht maximal noch 20 auf 20 cm..... Ok würde man in Kubatur rechen, wäre da noch ein wenig mehr übrig, natürlich mit dem Risiko, dass dann das darrunterliegende nicht nur nicht mehr auffindbar wäre, sondern auch kaputt wäre...

Es sah (und sieht) schrecklich aus, wie bei den Messis die immer wieder bei RTL tapfer porträtiert werden und die ich doch so schrecklich und abartig finde. Was zum Teufel ist das alles für Zeug? wie lang war ich nicht mehr in diesem Keller? Hat es Wertsachen darunter? Vermisse ich etwas, was seit langer Zeit in diesem Raum verschollen ist? Und die schlimmste aller Fragen: was werden wohl die Nachbarn denken?

Ich bin jetzt nicht die super ordentliche aber bei mir ists anständig und man muss sich sicher nicht ekeln. Und für eine Reportage bei RTL wäre ich definitiv zu langweilig. Also alles ganz so wie es sein soll. UND eben vor allem nicht so, wie mein Kellerabteil IST!

Ohje, was denken sie wohl, die durchaus geschätzten Nachbarn? Hab mir schon überlegt, ob ich jeden einzeln mal zu mir zum Kaffee einladen soll, natürlich wenn ich vorher tiptop aufgeräumt und geputzt habe und selbstverständlich einen äusserst appetitlichen Kuchen gebacken habe. Wäre eine Möglichkeit, bei aber 12 Parteien eine ziemliche Arbeit... Warum zum Teufel muss mein Kellerabteil aber auch der vorderste sei, so dass alle automatisch an meinem vorbei laufen müssen um an ihres zu gelangen. Zu ihren Kellerabteilen die mit wunderbaren IKEA-Regalen, Skiständern und Weinregalen sich von ihrer besten Seite zeigen.

Ich fahr nun mal kein Ski und trinke Wein so zu sagen von der Hand in den Mund aber lagere ihn nicht und IKEA......

Bin mir sicher diese ach so ordentlichen Nachbarn haben sonst irgendwelche Perversionen. Und wenn auch nicht, tröstet mich der Gedanke daran, dass der Nachbar unten rechts sicher gern mal Frauenschuhe trägt und weisse Schokolade lecker findet (find ich definitiv pervers!).

Nach all diesen Gedanken und meinem zu späten erscheinen bei meiner Verabredung, hat mich dann etwas beruhigt und zwar der Gedanke, dass ich sowieso in 4 Monaten hier ausziehe und dann mein Keller definitiv der ordentlichste sein wird! Und bis dahin – scheiss drauf!

Es grüsst,
A.

Dienstag, 5. Februar 2008

nicht sehr tiefgründig aber trotzdem....

ich hasse kaltes Wetter und ich hasse Schnee!

Nein ich fahre kein Snowboard oder Ski und bin daher uncool, ich habe auch sonst keine hobbies die wetterabhängig sind. Ich könnte es sogar noch steigern und sagen, dass ich eigentlich gar keine hobbies habe.

Warscheinlich schrecklich langweilig für viele Menschen und zudem unbegreiflich. Man muss doch etwas anfangen mit seiner Freizeit! Mach ja auch, ich geniesse sie nämlich und das sollte doch eigentlich reichen. Schon was von Freizeitstress gehört?

Das vielleicht einzige hobby was ich habe, wenn man das dann auch so nennen darf, ist: Essen gehen, Essen kochen und dieses wiederum essen. D.h. eigentlich habe ich sogar drei hobbies! Na wenn mich das mal nicht stolz machen darf!

Sport wäre da natürlich ein passender Ausgleich aber ok, bis anhin halte ich mich eigentlich ganz gut. Da ich mich beim Essen gehen auch nicht unbedingt auf McDonalds und so konzentriere...

Sport habe ich auch mal fleissig gemacht, sehr fleissig sogar, geht heute leider nicht mehr (obwohl "leider"...). Dazu ein andermal vielleicht mehr...
Es grüsst,

Montag, 4. Februar 2008

so...

auf eine ausführliche Vorstellung meiner Person verzichte ich.... gibt auch nicht wirklich viel zu erzählen.

D.h. natürlich gibt es schrecklich viel zu erzählen, darum auch ein blog!

Und damit werde ich in Kürze beginnen....